Radisson Blu Hotel, Prag

Jüdische Stadt (Josefov)


Zu den am häufigsten besuchten Prager Sehenswürdigkeiten gehört die berühmte Jüdische Stadt, auch als Josefov oder Judenghetto bekannt. Den im Hotel Radisson Blu Alcron untergekommenen Gästen empfehlen wir, einen schönen Spaziergang in die Jüdische Stadt vom Hotel über Wenzelsplatz und den Altstädter Ring und Prager Straße - das meist luxuriöse Boulevard in Prag mit vielen Geschäften weltbekannter Marken -  zu unternehmen.  Der ganze Spaziergang dauert nicht mehr als 30 Minuten.

Die bewegte Geschichte der Jüdischen Stadt begann schon im 13. Jahrhundert, als den Prager Juden angeordnet wurde, aus verschiedenen Teilen der Stadt an einen zentralen Ort umzuziehen. Dank dem Schutz der böhmischen Könige wurde die Jüdische Stadt allmählich zur größten jüdischen Siedlung Europas, ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Weltranges. Ein Beweis des hiesigen Reichtums war am Ende des 13. Jahrhunderts der Bau der Altneu-Synagoge, heute der ältesten erhaltenen Synagoge Europas.

Das goldene Alter erlebte die Jüdische Stadt unter dem Kaiser Rudolf II. Aus dieser Zeit stammen die Meisel-Synagoge, die Hohe Synagoge und die Pinkas-Synagoge und auch eine Geschichte, die Sie sicherlich kennen, über Golem sowie dessen Schöpfer Rabbi Löw.

Unglücklicherweise griff ins Schicksal der Jüdischen Stadt die unglückliche Prager Sanierung in den Jahren 1893-1913, durch die die Jüdische Stadt leider eine Reihe von alten Häusern und Synagogen verloren hat.

Die wertvollsten Denkmäler einschließlich der sechs Synagogen und des Alten Friedhofs konnten trotzdem gerettet werden. Diese Bauten bilden bis zur Gegenwart den am besten erhaltenen Komplex von jüdischen Denkmälern in ganz Europa.